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Das externe Touchpad, ein Wacom Tablet im Test

Zur Bildbearbeitung gehört das Stift-Tablett nun einfach dazu. So arbeite ich nun seit elf Jahren mit den Systemen vom Wacom. Kein Wunder also, fällt es mir mittlerweile eher schwer, eine Maus zu bedienen.

Ich wurde schon des öfteren um Kauftipps der Wacom-Tablets gefragt. Ich bin zwar mit meinen Graphire4 sehr zufrieden, aber es ist wohl auch schon 3jährig und ich bin nicht mehr auf dem neuesten Stand, was die Leistung der Tablets angeht. Wacom hat mir freundlicherweise ein Demogerät ihrer Serie Bamboo fun pen & touch aus Deutschland zukommen lassen, um es für Euch zu testen.

Ich war sofort sehr vertraut mit dem neuen Tablet. Das Bamboo hat eine touch-Funktion, wie wir sie vom Touchpad des Notebooks kennen und lässt Bewegungen wie zoomen, scrollen, blättern, usw. zu, ganz Apple-like. Die Bedienung mit den Fingern erlaubt schnelle Arbeitsabläufe und es wird kein weiteres Gerät benötigt.

Die 4 Knöpfe auf der linken Seite können individuell belegt werden, so kann die Touchfunktion per Knopfdruck ein- und ausgeschaltet werden. Ich lasse sie eingeschaltet und kann schnell wechseln zwischen Arbeiten mit den Fingern für schnelle Interaktionen und Einsatz des Stifts für genaues Arbeiten.

Der Stift von meinem Graphire4 hat eine weiche Polsterung. Das ist beispielsweise für längere Freistellarbeiten ein grosser Vorteil. Nach 3 Jahren löst sich dieser Schutz aber nun langsam auf. Ansonsten ist der Stift des Bamboo fun mit seinen 1024 Druckstufen noch genauer als mein alter Stift (512 Druckstufen). Für das Arbeiten mit Brushes in Photoshop ist der Stift ein grosses Plus. Mittels Druck kann die Intensität der Brushes bestimmt werden. Auch bei Freistellern ist die Arbeit mit dem Stift genauer und die Handstellung weniger verkrampft.

Das Bamboo fun kostet bei Heiniger CHF 111.– und erst als ich wieder auf das alte Tablet umgestiegen bin, um auch noch den Stiftunerprobten @Schtift damit arbeiten zu lassen (er wird seine Eindrücke als Kommentar hinterlassen), habe ich realisiert, wie unheimlich praktisch diese touch-Funktion ist. Ich werde mir das Wacom Bamboo fun pen & touch definitiv kaufen, bei diesem Preis keine Frage. Und Ihr? Glaubt Ihr, dass Ihr auch ein Stift-Tablet braucht? Oder findet Ihr die touch-Funktion überflüssig?

Erkenntnisse beim Schuhkauf

Schuhe kaufen mag ich gar nicht, neue Schuhe haben natürlich schon. Mein Problem beim Schuhkauf sind meine sehr genauen Vorstellungen.

Ich hatte mich bereit erklärt, am Silvesterabend meinen Eltern im Restaurant zur Hand zu gehen. Und zu meinem neuen Kleid brauchte ich nun noch passende Schuhe, in denen ich aber auch gut gehen konnte, ich wollte ja niemandem die Suppe in den Nacken schütten. Schwarz sollten sie sein, die Schuhe. Halbhoch, und einen kleinen Absatz dürften sie auch haben, aber eben nur einen kleinen. Dieser sollte bitte schmal und rund sein. Na, seht Ihr das Problem? Mein Schuh, wie ich ihn mir ausgemalt hatte, war nicht zu finden.

Da hatte ich die Erkenntnis: ich war zu festgefahren. Klar, es durften auch rote oder blaue Schuhe sein. Warum nicht auch hohe Stiefel? Oh, diese Erleichterung, ich hatte mich geöffnet und nahm plötzlich viel mehr wahr. Und da sah ich sie, diese wunderbaren dunkelroten Stiefel. Grösse 39, 50% Rabatt, da letztes Paar. Nur leider taten mir die Füsse darin schon beim Anprobieren weh. Sollte ich mich nun den ganzen Abend von schmerzenden Füssen plagen lassen weil die Schuhe so toll waren? Ich liess es blieben und schaute aus Trotz noch kurz im nächsten Kleiderladen vorbei.

Und tatsächlich verkaufen Kleiderläden nun auch Schuhe. Aber nach weiterem Anprobieren und Testlaufen und nach weiterem Loslassen und mich öffnen fand ich MEINEN Schuh einfach nicht. Am Abend trug ich dann meine alten Stiefel und die haben eigentlich auch gepasst. Gelernt habe ich ausserdem: nach so einem Abend tun einem die Füsse einfach weh, egal was für Schuhe man trägt.

Pink stinks

Jetzt ist sie da, die rosarote Zeit, Plastikspielzeug für Mädchen, alles in Pink, alles mit Feen und Prinzessinnen… Wie viele Mütter gibt es wohl, die liebend gerne ihre Mädchen in pinke Kleidchen stecken, die selbst auf den Hello Kitty Schrott abfahren und rosarote Stiefel tragen?

Diese Frauen haben diesen Traum vom güldenen Haar, der unendlichen Schönheit, dem märchenhaften Haus und dem erfolgreichen Prinzen an ihrer Seite nie abgelegt. Und nun sollen ihre Kinder die Phantasien ihrer Mütter leben. Eine gewagte Theorie, ich weiss, und bestimmt trifft sie nur auf einen gewissen Teil der jungen Mütter dieser Zeit zu. Ich denke, jedes Mädchen hat einmal diese Pink-Phase. Und ich weiss auch, dass es nahezu unmöglich ist, ein Weihnachtsgeschenk für eine 4jährige zu kaufen, das nicht pink ist. Wie ausgeprägt wäre diese Phase wohl, würde die Werbung nicht soviel Einfluss nehmen?

Deshalb ist jetzt in England eine Kampagne gestartet worden. «Pink stinks» ruft dazu auf, rosarote Kleider und Spielzeuge zu boykottieren. Die Macher der Kampagne sind der Meinung, dass pink einem Mädchen ein gewisses Rollenmodell aufzwingt und, was ich schlimmer finde, dem Mädchen diese Prinzessinnen-Idee einredet.

Einkaufshorror Shoppingmeile Lyssach

Das Wort «Shoppingmeile» mag für viele schon abschreckend klingen. Und tatsächlich fühlt man die Geldgier schon bei der Ausfahrt aus dem Kreisel in Lyssach.

Dass man nun noch Parkgebühren zahlen muss, ist nicht gerade ein Schritt nach vorne. Vor 2,5 Jahren wurde das Lyssach-Center eröffnet und gewiss war diese «Umweltabgabe», um die es bei diesem Schtutz Parkgebühr für 4 Stunden Shopping geht, auch damals schon ein Thema. Darum frage ich mich, ob man denn die Sache nicht tatsächlich etwas besser hätte planen können.

Hätte man die Parkplätze nicht nummerieren können? Das würde den Weg zur Parkuhr, oh, das Münz liegt im Handschuhfach, zurück zum Auto, wieder zur Parkuhr, auf den Zettel warten und den dann aufs Armaturenbrett legen und dann wieder an der Parkuhr vorbei in den Laden, das würde ebendieses Hin und Her ersparen. Auch schön wären Parkuhren, die Noten akzeptieren würden. Es kann durchaus passieren, dass man eben nur ein 100er Nötli dabei hat und ja nur schnell Waschmittel kaufen will, und danach prompt eine Parkbusse unter dem Scheibenwischer findet.

Die Ikea hat Schranken gebaut. Toll. Aber EIN Parkzettel gilt doch in der GANZEN Meile für 4 Stunden? Das ist richtig. Man darf in der Ikea am Kundendienst einen Zettel ziehen, sich eine halbe Stunde in die Warteschlange stellen und erhält für sein 2. Ticket das Fränkli zurückerstattet. Aber das Beste ist mir heute passiert: Ich habe die Ikea-Parkgebühr mit einem 2Fränkler bezahlt und den Jackpot gelandet: Zehn 10 Rappen-Stücke sind mir unter dem Schutzglas hindurch entgegengesprungen. Welche Freude, die am dreckigen Boden zusammenzuklauben.

Wisst Ihr was? Ich bezahle lieber die horrende Parkgebühr im Bahnhofparking oder nehme den Zug nach Bern als dass ich meine Weihnachtseinkäufe in der Shoppingmeile Lyssach mache.

Erkenntnisse aus der Umkleidekabine 
Das Thema Marktpsychologie interessiert mich schon lange. Ich lasse mich an der Kasse dazu hin reissen, Bäredräck zu kaufen und ein neues Produkt auf dem Markt muss ich sofort ausprobieren. Aber ich bin mir der Manipulation durch Aussen bewusst.

Seit ein paar Jahren gibt es in den Kleiderläden diese Mogel-Spiegel – ganz leicht nach innen gewölbt, so sieht man schlanker und grösser aus. Wenn frau sich dessen nicht bewusst ist, folgt zu Hause die Enttäuschung.

Dennoch wird hier immer noch sehr wenig getan. So gibt es Umkleidekabinen in Kleiderläden, in denen man sich kaum um die eigene Achse drehen kann. An der Decke hängt eine giftige Neonleuchte, am Boden liegt Dreck und manchmal hat es nicht einmal einen Spiegel in der Kabine.

Ich kaufe beispielsweise sehr gerne im Esprit ein. Hier trage ich eine Kleidergrösse weniger (sehr wichtiger Faktor), die Verkäuferinnen sind nicht alle 18 und magersüchtig (auch wichtig), die Musik hat eine angenehme Lautstärke  Und das Beste: rechts und links des Spiegels hängen Lichtröhren, die ein wunderbar weiches Licht abgeben: kein Fältchen ist zu sehen, die Haut scheint aus Porzellan zu sein…

Es braucht eigentlich so wenig, um eine Frau glücklich zu machen.

Erkenntnisse aus der Umkleidekabine
Das Thema Marktpsychologie interessiert mich schon lange. Ich lasse mich an der Kasse dazu hin reissen, Bäredräck zu kaufen und ein neues Produkt auf dem Markt muss ich sofort ausprobieren. Aber ich bin mir der Manipulation durch Aussen bewusst.

Seit ein paar Jahren gibt es in den Kleiderläden diese Mogel-Spiegel – ganz leicht nach innen gewölbt, so sieht man schlanker und grösser aus. Wenn frau sich dessen nicht bewusst ist, folgt zu Hause die Enttäuschung.

Dennoch wird hier immer noch sehr wenig getan. So gibt es Umkleidekabinen in Kleiderläden, in denen man sich kaum um die eigene Achse drehen kann. An der Decke hängt eine giftige Neonleuchte, am Boden liegt Dreck und manchmal hat es nicht einmal einen Spiegel in der Kabine.

Ich kaufe beispielsweise sehr gerne im Esprit ein. Hier trage ich eine Kleidergrösse weniger (sehr wichtiger Faktor), die Verkäuferinnen sind nicht alle 18 und magersüchtig (auch wichtig), die Musik hat eine angenehme Lautstärke Und das Beste: rechts und links des Spiegels hängen Lichtröhren, die ein wunderbar weiches Licht abgeben: kein Fältchen ist zu sehen, die Haut scheint aus Porzellan zu sein…

Es braucht eigentlich so wenig, um eine Frau glücklich zu machen.