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Für immer.

Es gibt diese Freundschaften mit einem Seelenverwandten, da ist es vom ersten Moment an so, als ob man sich schon ein Leben lang kennen würde. Und diese Verbindungen überdauern sogar den Tod.

I fixed it. Endlich. Gestern ist mein Ersatzdisplay für’s iPhone per Kurier gekommen. Zusätzlich zu den $59.95 für’s Glas und den $39.25 Porto, musste ich noch 45.– Zollgebühren bezahlen, insgesamt hat mich das neue Glas also SFR 151.– gekostet. Genau, ich hätte mich besser früher entschieden und mich auch bei dieser Sammelbestellung beteiligt.

Jaja, mir wird nie langweilig mit mir. Im Basteln habe ich zwar die Bestnote erreicht, aber beim Bestellen nämlich habe ich versagt. Ich hatte das Front Panel Kit statt dem Display Assembly bestellt. So musste ich, nachdem ich Schritt für Schritt nach Anleitung das Display abmontiert hatte, noch die einzelnen Glassplitter von diesem Rahmen klauben. Denn an dem Rahmen war ja dieser runde Knopf (der wohl einen Namen hat. Ich bin sogar ziemlich sicher, dass er den hat) und auch das Lautsprecherdings. Und mit diesem Grübliwerkzeug habe ich mich dauernd in den Daumen gestochen.

Als ich das nach ungefähr hundert Jahren (plus-minus ein paar Jahrzehnte) endlich geschafft hatte, konnte ich die Teile wieder zusammenbauen. Hand auf’s Herz, fehlt euch auch immer eine Schraube, wenn Ihr etwas auseinander nehmt und anschliessend wieder zusammen bauen wollt?? Wie dem auch sei, das iPhone funktionierte noch! Aber das Display nicht. Also habe ich alles nochmals auseinander geschraubt, gezerrt, gedrückt und bei dieser Gelegenheit konnte ich auch gleich noch den Kleber zum befestigen des Displays montieren, den ich vorher vergessen hatte. Schon beim 2. Versuch hat alles funktioniert.

Hätte ich nun das RICHTIGE Ersatzteil bestellt, hätte mich das insgesamt SFR 250.– gekostet, wir erinnern uns, die Reparatur im Apple Store kostet SFR 260.–. Es lohnt sich also nicht: sich nicht entscheiden zu können, (falsche) Ersatzteile aus Amerika zu bestellen, den Samstag Abend zuhause mit Basteln zu verbringen. Es lohnt sich einfach nicht, das iPhone fallen zu lassen. Jetzt habe ich aber ein neues Glas und sehe wieder klar, ab sofort fängt ein neues Leben an.

Papagallo, Gollo und eine Horde Kinder

…mehr bei flickr.

Die kleine Linda hat sich sehr gefreut auf das geschminkt und anschliessend fotografiert werden, sie konnte fast nicht schlafen. Tim, der Jüngste, wollte dann doch irgendwie nicht mit aufs Foto. Und Angelina ist sowieso der weltgrösste Poser ;-)

Heute habe ich im Mietstudio von Satzart für den Verein Kinderland Pressefotos gemacht. Der Verein Kinderland ist, wie Papagallo&Gollo, eine Produktion von Maik Ast. Als Gollo verkleidet hat sich übrigens heute der Schibä.

So, genug Links geschleudert, jetzt werfe ich eine CD in’s Publikum: Gölä’s Mundart-Märchen zusammen mit einem 96-seitigen Bilderbüchlein. Ich habe diese Special-Edition CD heute als Merci bekommen und möchte sie nun gerne jemandem schenken, der Kids (oder Nichten, Neffen, Patenkinder…) hat. Wer will?

Ein Frühling mitten im Frühling.

Es gibt doch diese Dinge, die man einfach nicht beschreiben kann. Worte können nicht beschreiben, was man erlebt. Bilder vermögen nicht zu zeigen, wie es sich anfühlt, hier in dieser eigenen kleinen Welt mitten im Frühling.

Ein Abend im April an der Aare in Bern, Vorfreude, aber nicht die Art, von der man genau weiss, dass sie enttäuscht wird. Sie wird garantiert erfüllt werden. Das Broadway Variété startet die Tour immer in Bern, dort auf dem Platz beim Gaswerk ist man schon mittendrin in dieser anderen Welt. Der Weisswein zum Apéro prickelt hier besonders schön, Musik wird gespielt, und es gibt unglaublich viel zu sehen. Dann öffnen sich die Türen und man wird an den Platz geführt. Hier sind alle gleichermassen Schauspieler und Kellner, Sänger und Akrobat. Und ich bin ein Teil davon, und alles andere ist plötzlich nicht mehr wichtig. Im Broadway Variete werden die Sorgen einfach nicht eingelassen. Die Vorstellung, die draussen schon begonnen hat, nimmt ihren Lauf, einmal vorne auf der Bühne, einmal hoch oben an der Decke. Dazwischen gibt es ein himmlisches Menu aus 3 Gängen. Und immer wieder an diesem Abend erlebt man diese überraschenden, faszinierenden, atemberaubenden, lustigen Momente. Und dieser Tag ist dann immer der schönste des Jahres.

Jetzt wage ich es.

Ach ja, die (traurige) Geschichte um mein gefallenes iPhone bewegt das Twitterland. Bis jetzt hat der Trick mit der Klebefolie zum Zusammenhalten des Screens ganz gut funktioniert. Zugegeben, ein kaputtes iPhone ist auch eine ganz gute Flirt- Gesprächs-Grundlage. Aber nun fällt es auseinander, die kleinen, scharfen Glassplitter fallen raus. Das “touchen” ist zu ein Hämmern geworden.

Nachdem mir der Artikel im Tagi von mehreren Seiten zugehalten wurde, habe ich nun doch den Mut gefasst und mir ein Bastel-Kit bestellt. Was diese Journalistin kann, kann ich auch. Ihr werdet ganz sicher erfahren, wie das Abenteuer weitergeht.