
«Herzlichen Glückwunsch, Sie haben bei einem Wettbewerb für einen BMW Z4 mitgemacht und sind nun in der Endrunde». Die aufgeregte Dame am Telefon ruft aus Hamburg an, um mit mir meine Adressdaten durchzugehen.
Zur Verkürzung der Wartezeit bietet ihr Unternehmen (HVS…? -> google findet nichts) eine einmalige Leserfreude an, ich kann ein Abonnement aus den Bereichen Klatsch und Tratsch, Kochen, GEO oder Auto und Sport wählen. Wunderbar, da nehme ich die GEO. «Schön», sagt die aufgeregte Dame (die gleich noch viel aufgeregter werden wird), «dann erhalten Sie die GEO für Fr. 130.40 für ein Jahr nach Hause, ohne Portokosten, und danach können Sie immer noch entscheiden, ob Sie das Abonnement weiter beziehen möchten…. » Das Gespräch geht den Ende zu und zur Sicherheit frage ich, ob diese 130 Stutz denn der Preis sind, den ich für diese «Leserfreude» bezahlen muss, oder ob das Abo ein Geschenk in diesem Wert sei. Und jetzt ist sie richtig aufgeregt, die Dame am Telefon.
Sie habe nie behauptet, dass das Abo gratis sei, sie habe schliesslich zwei mal den Preis genannt. Dies sei lediglich eine Leserfreude, die sie mir machen wolle, denn im Normalfall würde die GEO Fr. 150.– kosten. Ich lehne dankend ab und bin gespannt, ob tatsächlich morgen nochmals jemand anruft, um NOCHMALS meine Adressdaten mit mir durchzugehen.